Wer neue Kunden über Online-Werbung gewinnen will, steht früher oder später vor derselben Frage: Agentur mit monatlichem Retainer oder ein Anbieter, der pro Ergebnis abrechnet? Beides kann funktionieren. Entscheidend ist, wer das Risiko trägt.
Zwei Modelle im Überblick
Beim Retainer zahlen Sie einen festen Monatsbetrag für Betreuung, unabhängig vom Ergebnis. Beim Modell pro Termin zahlen Sie für gebuchte Gespräche in Ihrem Kalender. Das Werbebudget kommt in beiden Fällen dazu.
Der Anreiz entscheidet
Eine Agentur mit Retainer verdient am meisten, wenn der Vertrag lange läuft. Das macht sie nicht schlecht, aber ihr Umsatz hängt nicht direkt an Ihren Kunden. Bei Bezahlung pro Termin ist es umgekehrt: Kein Termin, kein Umsatz für den Anbieter.
„Fragen Sie nicht, was eine Agentur kann. Fragen Sie, woran sie verdient.“
So rechnen Sie nach
Drei Zahlen reichen für einen ersten Vergleich:
- Was ist ein Neukunde für Sie wert? Auftragswert mal Wiederkaufrate.
- Wie viele Ihrer Erstgespräche werden zu Aufträgen?
- Was kostet Sie ein Termin heute, inklusive Ihrer eigenen Zeit?
Worauf Sie beim Vergleich achten
- Was genau zählt als Ergebnis: ein Kontakt, eine Anfrage oder ein gebuchter Termin?
- Sind die Termine exklusiv, oder gehen Anfragen an mehrere Anbieter?
- Wie lange ist die Mindestlaufzeit, und was passiert, wenn nichts kommt?
- Wem gehören Konten, Kampagnen und Daten?
Fazit
Ein Retainer passt, wenn Sie Marketing langfristig auslagern und das Risiko bewusst tragen wollen. Bezahlung pro Termin passt, wenn Ihr Umsatz mit einem Gespräch beginnt und Sie für Ergebnisse statt für Zeit bezahlen möchten.



